ANTIPASTI & VINO
Liebe Gäste,
im Dezember und Januar sind wir an folgenden Tagen geschlossen:
08.12.2019, 15.12.2019, 24.12.2019, 25.12.2019, 26.12.2019, 30.12.2019, 01.01.2020, 02.01.2020,
05.01.2020.

Unser Silvestermenü


2016 waren wir „politisch“, 
2017 sind wir um die Welt gereist,
2018 waren wir müde und haben die "Ruhe" im Universum gesucht.
Mit der Politik ist das so eine Sache,
die Umwelt wollen wir nicht noch mehr mit unseren Reisen zerstören
und das Universum hüten wir lieber vor dem Menschen.


Nun gibt es etwas, was zu den ursprünglichsten Bedürfnissen des Menschen zählt
und seit Jahrtausenden tief im Menschen verwurzelt ist: Musik.
Sie kann die Menschheit retten, sie macht uns glücklich und bringt uns zusammen.
Heute laden wir Sie ein an einen Tisch mit großen Komponisten und Ihren Lieblingsspeisen!

Beethoven


„...breiartig gekocht, worauf er sich jeden Donnerstag schon zum voraus freute. Dazu mussten ihm zehn ansehnliche Eier auf einem Teller präsentiert werden, welche er, bevor selbe in das Fluidum hineingerührt wurden, vorerst gegen das Licht prüfend sondierte, eigenhändig köpfte und, der Frische wegen, sorgfältig beschnüffelte."
Ignaz von Seyfried, 1832
Brotsuppe
Südtiroler Speck, Karotten, Radieschen, Schalotten, Eigelb, „Altes Brot“, Petersilie

Brahms


Er galt als verschlossen, wortkarg und unzugänglich, doch beim geselligen Mahl in kleiner Runde taute Johannes Brahms auf. In Hamburg war Brahms oft zu Gast im Haus des Kaufmanns Carl August Brandt. Dessen Frau Auguste sang im Frauenchor, den Brahms 1859 gegründet hatte. Bei den Brandts blieb Brahms gerne zum Abendessen, weiß Tochter Clara:
„Einmal brachte dieses Essen Kartoffelfrikandellen mit Backpflaumen, und dies Gericht fand so sehr den Beifall von Johannes, dass er später verschiedene Male beim Eintritt ins Haus gesagt haben soll: Ich rieche, ich rieche, es gibt heute Kartoffelfrikandellen, worauf diese dann schleunigst für ihn bereitet wurden."
Kartoffelfrikadellen mit Backpflaumen
"Kartoffelplätzchen", getrocknete Pflaumen, Salbei Butter, Räucherlachs-Mascarpone Patè, Pistazien

Cage


Er war ein Freigeist. Cage begeisterte sich nicht nur für Musik, sondern auch für Architektur, Malerei, Lyrik, Tanz und Zen-Buddhismus, um nur einige seiner Leidenschaften aufzuzählen. Ganz besonders hatte es ihm allerdings die Mykologie angetan, die Wissenschaft von Pilzen. Cages lebenslange Pilzobsession begann während der Weltwirtschaftskrise: Ohne genügend Geld für Lebensmittel begann er, Pilze zu sammeln, die er anschließend in der Bibliothek bestimmte und zu Hause genüsslich verspeiste. Bei einer Europareise nahm Cage an der italienischen Gameshow „Lascia o Raddoppia?" teil und sollte bei der 5-Millionen-Lire-Frage 24 Namen von Champignons nennen, woraufhin Cage antwortete „ich kann sie alphabetisch auflisten“, und den Hauptpreis gewann.
Pilz Carpaccio
Champignons, Zitronen-Thymian Soße, Rosenkohlblätter, Scamorza, gegrillte Brioche

Verdi


Die „Allgemeine Musikalische Zeitung" berichtet am 20. November 1822 über die Opernsaison in Mailand:
"Der Componist würde am ersten Abend dreymal von seinen zahlreichen Freunden und von den Risottisten hervorgerufen." „Will man also den Beyfall im Theater erkaufen, so bezahlt man gewissen Leuten nebst dem freyen Eingangsbillete auch einen Risotto, welches so viel sagen will, als ein gutes Glas Wein."
Ob Giuseppe Verdi selbst Risottisten, die Mailänder Claqueure, angestellt hat, ist unklar. Fest steht aber, dass er eine ausgeprägte Vorliebe für das Reisgericht hegte. Da er von zwei Generationen von Gasthausbesitzern und Lebensmittelhändlern in Norditalien abstammte, schwebte in seinem Haus bestimmt ständig ein feiner Duft von Parmaschinken, Olivenöl und frisch gemachtem Risotto.
Risotto
Venere Reis, Vanille, Riesengarnele

Rossini


„Der volle Magen ist die Triangel des Vergnügens oder die Kesselpauke der Freude. Essen, Lieben, Singen, Verdauen sind die vier Akte der Komischen Oper, die Leben heißt."
Gioacchino Rossini
Rossini habe gutem Essen gar nachgetrauert: »Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.«
Zum Glück hat Rossini danach noch jede Menge neue Gerichte kreiert!
Rinderfilet
Rinderfilet in Lapsang Tee, Barbera Birne, Meerrettich-Kartoffel Creme

Janáček


Er gehört neben Wagner, Verdi und Mozart zu den meistgespieltesten Opernkomponisten unserer Zeit. Janáček verliebte sich in eine 37-Jahre jüngere Frau, der er über 700 Liebesbriefe schrieb. Zwei Jahre, nachdem er Kamila Stösslová kennengelernt hatte, schrieb er ihr aus seinem Heimatort Hukvaldy: „Die Essenssituation hier ist schwierig, aber nicht allzu schlimm. Meine Schwester und ich haben fünf Liter Milch pro Tag. Ich hoffe, dass die Brauerei, die älteste in Mähren, mir etwas von dem echten Zeug geben wird.“
Es ist unschwer zu bemerken, Janáček war vor allem ein Fan von flüssiger Nahrung. Und Bier nicht nur ein Getränk, sondern auch oberste Zutat, wenn Janáček kochte.
Birramisù
Bier, Mascarpone Creme, Schokoladenteig, Kaffee
Unser Silvestermenü kostet 60€ pro Person exkl. Getränke
Quellenangaben:
https://www.deutschlandradio.de/auf-leiser-flamme.331.de.html?dram:article_id=204711
https://www.niusic.de/artikel/komponisten-kochen
https://www.dw.com/de/der-verfressene-herr-brahms/a-510927

MIT ALLEN SINNEN


Ein Lokal entstanden aus dem Wunsch durch kulinarische Köstlichkeiten die Liebe für eine bewegte Kochkunst, reich an Geschmack und im Einklang mit den Jahreszeiten zum Ausdruck zu bringen.
Ein Ambiente mit entspannender Atmosphäre das durch die Liebe zum Detail und einem natürlichen Drang zum Sinnlichen zu einem idealen Ort...

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Unsere Öffnungszeiten


Montag

18.00 - 23.00 Uhr

Dienstag

Ruhetag

Mittwoch

18.00 - 23.00 Uhr

Donnerstag

18.00 - 23.00 Uhr

Freitag

18.00 - 23.00 Uhr

Samstag

18.00 - 23.00 Uhr

Sonntag

18.00 - 22.00 Uhr



Wir haben immer am letzten Sonntag im Monat und den darauffolgenden Montag geschlossen.

Bitte beachten Sie:

Unsere Küche schließt um 22.00 Uhr (Sonntag und an Feiertagen um 21.00 Uhr).

Weißweine, Rotweine, Destillate

FÜR UNSERE GÄSTE NUR DAS BESTE


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SAF das sind Asia und Franco Samarotto. Nach vielen Jahren Tätigkeit in der Gastronomie und mit einem brillant verfeinertem Handwerk stellen Sie die Quintessenz ihrer kulinarischen Erfahrungen und Reisen dar; ein Ort in dem sie mit Ruhe und Leidenschaft ihre Gäste verwöhnen möchten.